Diabetikerversorgung

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Diabetikerversorgung

Leider zählt Diabetes weltweit zu den am schnellsten wachsenden Krankheiten. Laut Schätzungenwird die Zahl der Diabetiker bis 2030 um rund 40 Prozent wachsen.

Ein diabetischer Fuß kann nach langjähriger Erkrankung von einfachen Fußdeformitäten bis hin zu ausgedehnten Nekrosen und Infektionen führen. Als Versorgung für diabetische Füße werden spezielle Einlagen in Weichschaumtechnik gearbeitet. Hierbei ist der passende Schuh ganz besonders wichtig.
Bei leichten Deformitäten ist in der Regel ein Bequemschuh oder Prophylaxe Schuh geeignet. Er sollte durch ein auswechselbares Fußbett genügend Platz für die notwendige Einlage geben.

Bei stärkeren Deformitäten und einem fortgeschrittenen diabetischem Fuß ist ein Diabetes Therapieschuh nötig. Dies ist ein konfektionierter Schuh, der speziell für die Bedürfnisse des diabetischen Fußes ausgerichtet ist. Es gibt ihn in unterschiedlichen Weiten und Formen und hat ausreichend Platz für eine diabetes adaptierte Einlage. Der Schuh ist des weiteren mit einem Diabetikerfutter ausgestattet, hat keine harte Vorderkappe, keine drückenden Nähte, ist im Knöchelbereich abgepolstert und hat eine Sohlenstabilisation.Viele Krankenkassen übernehmen, bis auf einen Eigenanteil von ca. 76 Euro bis 86 Euro, die Kosten.

Bei sehr starken Fußdeformitäten, bei denen ein Therapieschuh nicht ausreicht, wird ein Maßschuh mit Diabetesausstattung gearbeitet. Dieser wird von A- Z in individueller Handarbeit gearbeitet und bietet in Funktion und Design sicherlich die perfekteste Versorgung. Die Kosten werden, bei entsprechender Notwendigkeit, von den Krankenkassen übernommen. Ein Eigenanteil von 76 Euro bis 86 Euro ist auch bei dieser Versorgung von Patienten zu übernehmen.

Was kann man tun, um Folgen zu mildern?

Eine dauerhafte, gute Blutzuckereinstellung bietet die besten Voraussetzungen, den Folgen des diabetischen Fußsyndroms zu entgehen. Wichtig ist die tägliche Kontrolle der Füße und Fußpflege durch die Fußpflegerin. Beim Arzt können spezielle Untersuchungen durchgeführt werden.

Bei der Kontrolle wird neben der Durchblutungsüberprüfung besonders Wert aus die Diagnostik neurologischer Störungen gelegt, weil sie die Ursache vieler Folgeschäden sind.

Ein diabetischer Fuß muss beim Gehen möglichst gleichmäßig belastet werden, der Druck im Schuh, besonders an der Fußsohle muss verteilt werden. Um dies zu gewährleisten ist die elekronische Fußdruckmessung ein wichtiges Instrument. Hierbei werden dünne Einlagsohlen, die mit rund 100 Messsensoren bestückt sind, in den Schuh gelegt. Bei laufen im Schuh messen diese Sensoren die Belastung und können mit Hilfe neuester Computertechnik die Belastungswerte am Bildschirm darstellen. Somit kann die Wirkung der Einlage sichergestellt bzw. verbessert werden.